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Der Fokus in der gegenwärtigen Tanzszene hat sich verschoben von einem konditionierten Tänzer zu einem unabhängigen, denkenden Tänzer. Die Persönlichkeit des Tänzers mit seinem gesamten kreativen Potential ist heute mehr denn je gefragt. Die gegenseitige Ergänzung von klassischer Technik und Körperbewusstseinslehren ist für diesen Wandel ideal. Die Alexander-Technik (AT) ist besonders geeignet, in das Tanztraining integriert zu werden. Der ganzheitliche Ansatz erlaubt eine indirekte Vorgehensweise, die keine festgelegten Übungsabfolgen beinhaltet. Das Weglassen - von störenden Bewegungsmustern - steht im Vordergrund. Der mentale Prozess ermöglicht einen neuen Umgang mit Lernen. Lernen zu vergessen was wir schon wissen, so dass Raum entstehen kann für Authentizität im Augenblick. Die Integration von äußeren Reizen und Eigenwahrnehmung erlaubt einen ständigen Kontakt mit der Außenwelt. Denken tritt an Stelle von gefühlsorientiertem Hinspüren und erfordert die Wachheit und aktive Teilnahme der SchülerIn. Die AT ist universell, zu jedem Zeitpunkt und bei jeder Aktivität selbstständig anwendbar.
Erfahrbare Anatomie Die Schulung einer zuverlässigen Sinneswahrnehmung erlaubt das Entdecken von stereotypen Bewegungsmustern, die alsdann reflektiert und verändert werden können. Diese Wandelbarkeit befähigt zu einem effizienten Muskeleinsatz, größerer Beweglichkeit und Durchlässigkeit in den Gelenken. Die Umorganisation des Muskel- und Bandapparates bezüglich seiner Funktionalität wirkt sich präventiv auf die Gesundheit aus. Präsenz Durch ein authentisches Selbstbild und die Fähigkeit der Koordination von Innen- und Außenwelt steigert sich die Präsenz des Tänzers. Das Zusammenspiel von Bewusstheit und Bewegung - zeitgleich denken, fühlen und handeln bzw. tanzen - wird selbstverständlich und in die Trainingssituation übertragbar. Die klare geistige Ausrichtung ermöglicht eindeutige, präzise Bewegungsausführungen. Die AT befähigt zu einem bewussten Umgang mit Bewegungsqualitäten. Blockaden bei der Bewegungsfindung werden aufgelöst, so dass die Kreativität sich frei entfaltet. Bewegunsqualitäten Die AT befähigt zu einem bewussten Umgang mit Bewegungsqualitäten. Blokaden bei der Bewegungsfindung werden aufgelöst, so dass die Kreativität sich frei entfaltet. Persönlichkeitsbildung Der eigenverantwortliche Ansatz der AT erlaubt dem/r SchülerIn eine adäquate Einschätzung ihrer Grenzen und Belastbarkeit. Durch das Akzeptieren seiner/ihrer Grenzen entsteht Raum für eine bewusste Entscheidung, diese zu erweitern. Die Entdeckung des innewohnenden Potentials trägt deutlich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Der/die TänzerIn findet so zu einem selbstverständlichen Umgang mit Nervosität und Lampenfieber. Erforschen des eigenen Körpers Auf kinästhetischer Ebene erfährt der Schüler ein klares Bild seiner individuellen Bodymap. Das Erforschen des eigenen Körpers bietet die Chance, sich in 3-Dimensionalität wahrzunehmen und vermittelt eine Differenzierung von innerer und äußerer Lebendigkeit und Bewegung. Integration - Koordination Die
Integration von Gliedern, Kopf und Rumpf gewährleistet eine Verfeinerung
der Bewegungskoordination. Es kann ein natürliches Alignment aus
der ausgewogenen inneren Organisation heraus entstehen.
Um die Prinzipien der Alexander-Technik in Bewegung erfahrbar zu gestalten, gibt es das Angebot Wake up. Bei diesem ganzheitlichen Körpertraining werden alle Sinne angesprochen. Das Training bietet dem Tänzer die Möglichkeit, sich in einem Raum der kreativen Spannung neu zu erleben. Die Integration von bewusstem Denken und Bewegung steht im Mittelpunkt. Bewegung erfolgt aus der Offenheit und dem Loslassen heraus. Vorgegebene und freie Bewegungen im Wechsel, mit und ohne Musik, erfordern Wachheit und Aufmerksamkeit auf mehreren Ebenen und dienen als Mittel zum Experimentieren. Das Bewegungsmaterial ist basisnah und erlaubt so eine sinnvolle Ergänzung zu einem schon vorhandenen speziellen stilorientierten Training. Kursangebot - Seminare,
fortlaufend in Marburg,
Weitere spezielle Angebote gibt es für:
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