Leichtigkeit im Tanz

Haltung - erschlafft Haltung - überspannt Haltung - ausgewogen
erschlafft überspannt ausgewogen

Denn wenn bei einem Menschen Fehler in der Körperhaltung, im Gebrauch der muskulären Mechanismen und im Gleichgewicht bestehen, ist der so dokumentierte Zustand das Ergebnis übermäßiger Rigidität von Teilen der muskulären Mechanismen in Verbindung mit einer übermäßigen Erschlaffung anderer.

F.M. Alexander, Man’ s Supreme Inheritance

Dazwischen liegt nur ein Gedanke

Dazwischen liegt nur ein Gedanke

Der Tänzer im Wandel

Der Fokus in der Tanzszene hat sich verschoben von einem konditionierten Tänzer zu einem unabhängigen, denkenden Tänzer. Die Persönlichkeit des Tänzers mit seinem gesamten kreativen Potenzial ist heute mehr denn je gefragt. Die gegenseitige Ergänzung von klassischer Technik und Körperbewusstseinslehren ist für diesen Wandel ideal. Die Alexander-Technik (AT) ist besonders geeignet, in das Tanztraining integriert zu werden.

Der ganzheitliche Ansatz erlaubt eine indirekte Vorgehensweise, die keine festgelegten Übungsabfolgen beinhaltet. Das Weglassen – von störenden Bewegungsmustern – steht im Vordergrund. Der mentale Prozess ermöglicht einen neuen Umgang mit Lernen. Lernen zu vergessen, was wir schon wissen, so dass Raum entstehen kann für Authentizität im Augenblick.

Die Integration von äußeren Reizen und Eigenwahrnehmung erlaubt einen ständigen Kontakt mit der Außenwelt. Denken tritt an Stelle von gefühlsorientiertem Hinspüren und erfordert die Wachheit und aktive Teilnahme der SchülerIn. Die AT ist universell, zu jedem Zeitpunkt und bei jeder Aktivität selbstständig anwendbar.

Alles ist möglich!

Tanzsequenz 1 Tanzsequenz 2 Tanzsequenz 3

Das äußere Bild ist wandelbar – wie wir es ausfüllen ist entscheidend.

Was Sie durch Alexander-Technik erreichen können:

Erfahrbare Anatomie

Die Schulung einer zuverlässigen Sinneswahrnehmung erlaubt das Entdecken von stereotypen Bewegungsmustern, die reflektiert und verändert werden können. Diese Wandelbarkeit befähigt zu einem effizienten Muskeleinsatz, größerer Beweglichkeit und Durchlässigkeit in den Gelenken. Die Umorganisation des Muskel- und Bandapparates bezüglich seiner Funktionalität wirkt sich präventiv auf die Gesundheit aus.

Präsenz

Durch ein authentisches Selbstbild und die Fähigkeit der Koordination von Innen- und Außenwelt steigert sich die Präsenz des Tänzers. Das Zusammenspiel von Bewusstheit und Bewegung – zeitgleich denken, fühlen und handeln beziehungsweise tanzen – wird selbstverständlich und in die Trainingssituation übertragbar. Die klare geistige Ausrichtung ermöglicht eindeutige, präzise Bewegungsausführungen. Die AT befähigt zu einem bewussten Umgang mit Bewegungsqualitäten. Blockaden bei der Bewegungsfindung werden aufgelöst, so dass die Kreativität sich frei entfaltet.

Bewegungsqualitäten

Die AT befähigt zu einem bewussten Umgang mit Bewegungsqualitäten. Blockaden bei der Bewegungsfindung werden aufgelöst, so dass die Kreativität sich frei entfaltet.

Persönlichkeitsbildung

Der eigenverantwortliche Ansatz der AT erlaubt dem/r SchülerIn eine adäquate Einschätzung ihrer Grenzen und Belastbarkeit. Durch das Akzeptieren seiner/ihrer Grenzen entsteht Raum für eine bewusste Entscheidung, diese zu erweitern. Die Entdeckung des eigenen Potenzials trägt deutlich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Der/die TänzerIn findet so zu einem selbstverständlichen Umgang mit Nervosität und Lampenfieber.

Erforschen des eigenen Körpers

Auf kinästhetischer Ebene erfährt der Schüler ein klares Bild seiner individuellen Bodymap. Das Erforschen des eigenen Körpers bietet die Chance, sich dreidimensional wahrzunehmen und vermittelt eine Differenzierung von innerer und äußerer Lebendigkeit und Bewegung.

Integration – Koordination

Die Integration von Gliedern, Kopf und Rumpf gewährleistet eine Verfeinerung der Bewegungskoordination. Es kann ein natürliches Alignment aus der ausgewogenen inneren Organisation heraus entstehen.

Improvisation

Körpertraining

Um die Prinzipien der Alexander-Technik in Bewegung erfahrbar zu gestalten, gibt es das Angebot Wake up. Bei diesem ganzheitlichen Körpertraining werden alle Sinne angesprochen. Das Training bietet dem Tänzer die Möglichkeit, sich in einem Raum der kreativen Spannung neu zu erleben. Die Integration von bewusstem Denken und Bewegung steht im Mittelpunkt. Bewegung erfolgt aus der Offenheit und dem Loslassen heraus. Vorgegebene und freie Bewegungen im Wechsel, mit und ohne Musik, erfordern Wachheit und Aufmerksamkeit auf mehreren Ebenen und dienen als Mittel zum Experimentieren. Das Bewegungsmaterial ist basisnah und erlaubt so eine sinnvolle Ergänzung zu einem schon vorhandenen speziellen stilorientierten Training.