7 Tipps wie Sie einen Hexenschuss bei der Gartenarbeit vermeiden

Wenn die Frühlingssonne scheint und das Unkraut blüht, lockt es viele Gartenfreunde hinaus. Es bereitet viel Freude in der Erde zu wühlen, hier zu kürzen und da zu schneiden.

Häufig geschieht es im ersten Eifer, dass man kein Ende findet und dann mit einem Hexenschuss für die stundenlange Arbeit belohnt wird. Das ist natürlich nicht schön, ist allerdings eine sehr verständliche Reaktion Ihres Körpers. Der Körper ist ja immer mit dabei, wenn Ihre Seele in den Garten will und am liebsten gar nicht mehr aufhören möchte. Die Seele tankt auf und der Körper sagt „Aua“.

Gleichen Sie das Tempo der unterschiedlichen Seiten in sich an. Achten Sie deshalb bewusst darauf, dass Sich sowohl die Seele als auch der Körper bei der Gartenarbeit wohlfühlen.

 Die fatalsten Fehler bei der Gartenarbeit

  • Zu lange in einer Position bleiben, z.B. kniend am Boden beim Unkrautjäten oder über Kopf beim Ästeschneiden.

  • Zu viel Kraft in Körperbereichen verwenden, die für die Tätigkeit nicht notwendig sind um zu schneiden, zu graben, zu rechen oder zu zupfen.

  • Zu zielfixiert vorgehen und sich keine Pausen gönnen.

 

Sieben Tipps um ohne schmerzhafte Folgen im Garten zu arbeiten

  1. Legen Sie sich ein Polster unter ein Knie und stellen Sie den andern Fuß auf, wechseln Sie regelmäßig die Seiten, wenn Sie hockend am Boden arbeiten. Bei Knieproblemen nutzen Sie Hilfsmittel wie einen Hocker oder eine Kniebank, um die Belastung für die Knie zu minimieren.
    Mit durchgestreckten Knien vornübergebeugt das Unkraut zu rupfen ist die ungünstigste Variante.
  2. Beobachten Sie, wie sehr Sie sich im Körper zusammenziehen und erlauben Sie sich Länge und Weite, während Sie knien und zupfen.
  3. Bemerken Sie, wie Ihre Atmung fließt. Gleichmäßiger Atemfluss, der durch den gesamten Rumpf geht, garantiert einen gelösten Oberkörper und eine elastische Muskulatur im Rücken.
  4. Wenn Sie über Kopf arbeiten, achten Sie auf das Kopfgelenk, dass sich zwischen Ihren Ohren und hinter Ihrer Nase befindet. Bewegen Sie den Kopf von dieser Stelle aus und lassen Sie Ihre Wirbelsäule in Gedanken folgen, während Ihre Hände die Schere halten und den Astschneiden.
  5. Das Gerät, mit dem Sie arbeiten, wird von Ihren Händen geführt. Ihre Schultern dürfen dabei weit bleiben. Ein hilfreicher Gedanke: „Die Hände führen an – die Arme folgen – die Schultern sind beweglich“.
  6. Wenn Ihr Körper zwickt, die Atmung stockt oder …. dann ist das ein wertvoller Hinweis Ihres Körpers, um eine Pause zu machen. In der Arbeitspause lockern Sie Ihre Muskeln und machen eine Gegenbewegung zur vorherigen Bewegung. Die Teile Ihres Körpers, die zuvor gebeugt waren, können sich zum Ausgleich wieder strecken und die, die gestreckt waren, dürfen sich beugen oder werden ausgeschüttelt.
    Machen Sie nicht alles auf einmal. „Bis zur Hecke noch jäten, dann hör ich auf“, ist vielleicht ein zu großes Ziel. Setzen Sie sich kleine Etappenziel und hören Sie immer wieder auf Ihren Körper, was er dazu sagt.
  7. Lassen Sie Ihren Blick herumwandern. Gerade bei kleinteiliger Arbeit neigt man dazu, sich im Detail zu verlieren und entwickelt einen Tunnelblick. Dieser Tunnelblick führt zu einer vermehrten Anspannung der Muskulatur im Schulter- und Nackenbereich.

Seien Sie froh, Ihr Körper spricht mit Ihnen, er gibt Ihnen Rückmeldung. Hören Sie ihm zu und reagieren Sie frühzeitig.

Gartenarbeit ist Körpertraining. Wie bei jeder sportlichen Aktivität ist es sinnvoll, das Pensum langsam zu steigern und nicht gleich am ersten Tag drei Stunden im Garten zu werkeln.  Natürlich ist es verständlich, dass Sie gerne so viel Zeit im Garten verbringen möchten, jetzt wo es endlich wieder geht. Jedoch sollten Sie sich nicht nur fragen, ob Sie in den Garten gehen, sondern auch immer, wie Sie dabei mit sich selbst umgehen möchten.

Damit Sie die Gartenarbeit wieder geniessen können.

Was Sie tun können, wenn die Hexe geschossen hat

Ist es dann doch einmal passiert ist, empfiehlt es sich, so früh wie möglich heiß zu duschen oder zu baden und ein ätherisches Öl aufzutragen, das die Durchblutung des betroffenen Bereichs fördert, die Muskeln lockert und einer Entzündung vorbeugt. Als Sofortmaßnahme empfehle ich „Deep Relief“, im praktischen Roll On lässt es sich sehr leicht auftragen. Oder wenn man etwas mehr Zeit hat und jemand da ist, der einem den Rücken einreibt:
1. Valor
2. PanAway
3. Pfefferminz

nacheinander auf die schmerzende Stelle auftragen, mit 2 Minuten Abstand.

Gut lagern, Unterstützung mit Kissen, so dass der betroffene Bereich möglichst entlastet und unterstützt ist.

Wie Sie die genannten ätherischen Öle bestellen können finden Sie auf dieser Website unter Aromapraktik

 

 

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